Die Deckung der Fleischnachfrage

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Die Fleischindustrie und ihre Supply-Chain sind komplex und lang.  Als Verbraucher machen wir uns kaum Gedanken darüber, woher unser Fleisch stammt und was erforderlich ist, bis dieses Fleisch in den Kühlregalen unseres Supermarktes oder an der Theke unseres Lieblingsmetzgers zum Verkauf angeboten wird. Wie oft klappern wir die Supermarktregale ab und quälen uns mit einem Einkaufswagen (der in etwa so einfach zu handhaben ist wie ein störrischer Esel) durch die Gänge, nur um dann feststellen zu müssen, dass die die gewünschten Zutaten für unser Abendessen bereits ausverkauft sind.

Es ist einfach, dem Supermarkt oder dem Typen vor uns, der sich rücksichtslos vorgedrängelt, dabei auch noch den besten Einkaufswagen erwischt und schnurstracks das leckerste Steak und die Chicken Wings angesteuert hat, die Schuld in die Schuhe zu schieben. Genau das wirft jedoch die Frage auf: Wie organisieren Supermärkte und Fleischindustrie ihre Lieferungen, decken die Nachfrage ihrer Kunden und sorgen für ausreichende Lagerbestände?

Die Branche als Ganzes boomt. Der Fleischkonsum nimmt weltweit zu. Die Produzenten setzen alles daran, die gestiegene Nachfrage zu bedienen und gleichzeitig nachhaltige und verantwortungsvolle Viehzucht und Supply-Chain-Optimierung zu betreiben. Laut jüngstem IBIS-Weltbericht ist die Fleischindustrie allein in Australien in den letzten fünf Jahren um 9 % gewachsen. Der Export wird Prognosen zufolge in fünf Jahren um 10,4 % pro Jahr zunehmen.

Wie finden Fleischindustrie und Einzelhandel heraus, wann bestimmte Produkte wie beispielsweise Schweinekoteletts (ein Dauerbrenner!) oder Lammkarrees (für besondere Anlässe) besonders gefragt sind und treffen so eine Absatzprognose, die SLAs und Lagerbestände ausreichend berücksichtigt? Wie bestimmen Fleischverarbeitungsbetriebe, welche Fleischmenge gefragt ist? Und wie können sie anschließend die entsprechenden Hebel in Bewegung setzen, um die optimale Fleischmenge zu produzieren, die benötigt wird, um der Volatilität bei der Nachfrage Herr zu werden? In der Fleischindustrie hat jede Entscheidung Auswirkungen auf nachgelagerte Prozesse in der Supply-Chain. Für bestimmte Rippenstücke wird beispielsweise die Hochrippe von den Knochen getrennt. Wenn die Hochrippe nun jedoch auf andere Art und Weise herausgeschnitten werden würde, könnte man diese Rippenstücke nicht verwenden.

Die Zerlegung und Verarbeitung erfolgt in der Fleischindustrie teilweise an verschiedenen Standorten und u. U. sogar unter Mitwirkung unterschiedlicher Unternehmen bzw. Lieferanten. Änderungen bei einem Kettenglied haben dabei stets Auswirkungen auf die anderen. In den meisten Fällen mangelt es an Absprache und Kooperation, wodurch Produzenten und Fleischverarbeiter nicht ihr volles Produktionspotenzial ausschöpfen, ausreichend Bestellungen bearbeiten und so ihren Gewinn maximieren können.

Die optimale Fleischproduktionsplanung beginnt bei der Zentralisierung von Daten, wodurch Lieferanten sowie Fleischverarbeiter ihre Verarbeitungseffizienz maximieren können. Die Volatilität der Nachfrage wird vom Einzelhandel, dessen wöchentlichen Angeboten und natürlich von den Launen der allmächtigen Kunden bestimmt. Bei der Planung mit einem einzigen System können alle Faktoren – z. B. Prognosen für Rohmaterial, Schlachtbedarf oder Lager- und Haltbarkeitsbeschränkungen – berücksichtigt werden, wodurch sich ein vollständiges Bild davon ergibt, wie diese Faktoren miteinander zusammenhängen. Durch die Verwendung von Daten aus den Bereichen Zerlegung und Verarbeitung lässt sich der erforderliche Produktmix genau bestimmen. So können Engpässe oder – noch schlimmer – Ausschuss verringert werden.

Die Planungssoftware von Quintiq bietet End-to-End-Transparenz in Echtzeit, wodurch der Zerlegungsabteilung genaue Daten zur Ausbalancierung von Angebot und Nachfrage Verfügung stehen. Die Planungslösung kann nahtlos in die bereits vorhandene Systemarchitektur Ihres Unternehmens integriert werden und ermöglicht Planern genaue Einblicke in die Kundennachfrage. Das Ergebnis? Erhöhter Durchsatz und Wettbewerbsvorteile angesichts eines von starker Konkurrenz geprägten Branchenumfelds mit geringen Margen.

Möchten Sie mehr über die größten Hürden in der Supply-Chain der Fleischindustrie erfahren und darüber, wie diese durch optimierte Planung überwunden werden können? Laden Sie unsere Branchenübersicht herunter: http://www.quintiq.de/downloads/whats-eating-the-meat-industry-de.html

Dieser Post wurde zuvor auf LinkedIn veröffentlicht.

Chad Lim

Über Chad Lim

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