AMR-Studie: Alcan plant Großes - mit Quintiq

Den Bosch, Niederlande, 09. Mai 2003

Das Produkt des bisher wenig bekannten Herstellers ließ Bedenken gegen ein System ‚not made in USA‘ gar nicht erst aufkommen: Die Leistungsfähigkeit von Quintiq stellt sowohl den amtierenden Marktführer i2 als auch Konzern-Spezi SAP in den Schatten.

Mit mehr als 12,5 Milliarden Dollar Umsatz, 48.000 Mitarbeitern und Standorten in 38 Ländern ist Alcan alles andere als ein Leichtgewicht. Doch bei der Herstellung von Rohaluminium und Aluminiumprodukten ist der Global Player wie jedes Unternehmen auf den optimalen Einsatz seiner Produktion angewiesen.

Vor 4 Jahren begann Alcan daher eine Initiative zur Verbesserung seiner finiten Planung mit dem Ziel effizienterer Ressourcennutzung, schnellerer und flexiblerer Reaktion auf Kundenwünsche und einer Bestandsreduzierung um 30 %. Kapitaleffizienz war dabei eine der wichtigsten Anforderungen, die der Konzern durch Einsatz von SAP für Auftragsbearbeitung, Grobplanung und Finanzen unterstützte, doch was fehlte war eine eigene Lösung für die finite Planung.

Der Weg dahin führte über die genaue Identifizierung der Geschäftsprozesse, die geändert werden sollten – eine Aufgabe, die Alcan nicht allein lösen konnte. Durch Dritte hatte man von Quintiq gehört und entschloss sich zur Kontaktaufnahme. Überraschenderweise war es laut Kevin Greenawalt, stellv. Geschäftsleiter der Alcan-Sparte Rolled Products, nicht allein die Software, die das Interesse an Quintiq erweckt hatte. „Quintiq vertritt einen stark Geschäftsprozess-orientierten Ansatz und kennt sich in der Branche bestens aus. Die Software war für uns ein willkommener Extrabonus.“ Ein weiterer Bonus der Zusammenarbeit mit einem kleineren Unternehmen bestand für Greenanwalt in der guten Betreuung durch Quintiq-Mitarbeiter aus allen Ebenen. Alcan verwendet Quintiq-Systeme für die finite Planung, einschließlich planungsspezifischer Bearbeitungszentren und Betrieb, und zur Optimierung der Maschinenauslastung. 90 % der Anpassung wurden von Quintiq vorgenommen, unterstützt durch ein kleines Team bei Alcan.

In den USA verwenden die Produktionsbetriebe i2 für die Grobplanung; das finite Scheduling wurde bisher mit „selbstgestrickten“ Legacy-Systemen durchgeführt. Da es zwischen Amerika und Europa bei Alcan wenig Produktionsüberlappung gibt, spielten Kompatibilitätsfragen bei der Wahl des neuen Scheduling-Systems keine große Rolle – eher schon die Ertragssteigerungen, die in Europa damit erzeugt wurden. Und es gibt noch mehr große Pläne: Nach eingehender Untersuchung entschloss sich der US-Konzern schließlich auch für die Planung seiner Heiß- und Kaltwalzwerke durch Quintiq. Bei immer kürzeren Lagerzyklen wird die detaillierte Planung noch an Bedeutung gewinnen – und entsprechend wächst auch Quintiqs Anteil am zukünftigen Unternehmenserfolg.“

Quelle: AMR Research, Nigel Montgomery, 2003

Mehr Information erhalten Sie auf www.amrresearch.com

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Quintiq GmbH
Alona Klumpe
Marketing Executive
Tel: +49 (0) 621 700 189 0

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