Die Zukunft gehört jenen, die sie vorhersehen und planen können

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S&OP-Reife-Serie, Teil 2 von 5

In meinem letzten Blogeintrag habe ich über eine Situation gesprochen, in der die S&OP-Lösung ausschlaggebend dafür war, ob man zwischen dem Verzicht auf zukünftige Gewinne und der potenziellen Gefahr, einige treue Stammkunden zu verärgern, entscheiden müsse oder die Bedürfnisse aller befriedigen könne.

Ein solider S&OP-Prozess gewinnt mit der Entwicklung Ihres Unternehmens von einer Reifestufe zur nächsten zunehmend an Bedeutung. Bei dieser Entwicklung müssen alle Prozesse in der Supply-Chain ineinander greifen und geschlossen zusammenwirken, damit Ihr Unternehmen reibungslos läuft.

Um dies besser verdeutlichen zu können, wenden wir uns noch einmal an Andrew, dem Produktionsleiter von Q Co., einem Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer, OEM), zu.

Herausforderungen wird es immer geben

Da Q Co. den kurzfristigen Großauftrag neulich so hervorragend erledigt hat, konnte das Unternehmen ASDF als Kunden gewinnen. Das ist zwar extrem rentabel, aber auch mit einem erheblichen Risiko behaftet: Der Umsatz mit Q Co. könnte schlagartig bis zu 35% ausmachen; der Nachteil ist nur, dass die Ressourcen von Q Co. möglicherweise einer starken Belastung ausgesetzt werden. Um Engpässe in der Produktion zu vermeiden, sind zusätzliche Schichten erforderlich, damit man auf sämtliche Aufträge von ASDF und nicht nur auf die ersten Wochen vorbereitet ist, wie der Werksleiter Jerome warnend einwirft.

Ein heikler Balanceakt

Es ist leicht, sich nur auf das Ziel zu konzentrieren und vorwärts zu pflügen, doch um sich der eigenen Sache wirklich sicher zu sein, muss ein vernünftiger, präziser und verantwortungsvoller Vorhersageprozess im Mittelpunkt stehen. Unterstützt durch die neue S&OP-Lösung entscheiden Andrew und Angela gemeinsam mit anderen Beteiligten über die beste Möglichkeit zur Stärkung und Optimierung ihrer Supply-Chain. Dabei werden verschiedene Szenarien und deren Auswirkungen auf die Leistungskennzahlen des Unternehmens betrachtet, um sicherzustellen, dass Q Co. die prognostizierte Nachfrage bewältigen kann. Die Ergebnisse werden Jerome präsentiert, der seine abschließende Zustimmung zur bestmöglichen Vorgehensweise geben soll.

Natürlich ist die soeben erfolgte Wahl eines optimalen Plans kein Grund, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Da die Richtung für Q Co. nun feststeht, kommt auf Andrew die größere Verantwortung zu, das Unternehmen weiterhin voranzubringen.

Er hat getan, was erwartet wurde: dafür gesorgt, dass genügend Kapazitäten zur Bedarfsbefriedigung vorhanden sind, Engpässe beseitigt und die Kunden zufriedengestellt. Die Fragen ist nun: Was kann Andrew tun, um aktiv zu werden und Gewinnpotenziale zu erschließen? Es ist für ihn an der Zeit, sich von Mr. Fix-it in Mr. Foresight zu verwandeln. Freuen Sie sich auf den nächsten Blogeintrag über Andrews Maßnahmen zur Bestandsreduzierung und zum Abbau von Ineffizienzen.

Die Gleichung ist einfach: bessere Prognosen = bessere Geschäftsergebnisse. Erfahren Sie, wie Sie mit attributbasierten Prognosen die bestmöglichen Pläne erstellen können.

Nachfrageprognosen können in einer Vielzahl von Bereichen und Branchen, auch in der Logistik und Produktion, eingesetzt werden. Erfahren Sie hier alles darüber.

Dieser Blogbeitrag wurde ursprünglich auf LinkedIn veröffentlicht.

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