Ergebnisse der Quintiq-Straßenlogistik-Umfrage 2015

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Mit der von Quintiq erstmalig durchgeführten jährlichen Straßenlogistikumfrage sollen die wichtigsten treibenden Kräfte für Veränderungen in der Straßenlogistikbranche im Jahr 2015 ermittelt werden. In der diesjährigen Umfrage wurden branchenführende Unternehmen gefragt, worauf sie ihre Bemühungen und Ihr Augenmerk konzentrieren und welche Tools sie nutzen, um Veränderungen herbeizuführen.

Die Straßenlogistik-Experten sind sich einig in Bezug auf die Bereiche, die ihre Aufmerksamkeit erfordern: Kundenservice und Effizienz. Ebenfalls klar ist der Mehrheit, dass die vorhandenen Tools und Verfahren nicht in der Lage sind, hier für die erforderlichen Verbesserungen zu sorgen.

Harter Wettbewerb und schwindende Margen rauben den Straßenlogistik-Experten heute den Schlaf

Die ständige Hauptsorge derzeit ist die Gefahr eines zunehmenden Wettbewerbs. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs und der von Jahr zu Jahr steigenden Kosten der Neukundengewinnung kommt die Sorge um die Kundenbindung knapp dahinter an zweiter Stelle. Weniger als 20% der Befragten gaben an, dass sie sich wegen der steigenden Kraftstoffkosten sorgten, im Gegensatz zu den letzten Jahren und vielleicht aufgrund des sinkenden Preises für Rohöl. Trotz gesunkener Kraftstoffpreise bleiben Kosteneffizienz und Rentabilität des Fuhrparks eine der größten Sorgen.

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Der Preis und der Kundenservice sind die beiden Fronten, an denen die erbittertsten Schlachten gekämpft werden. Da bei einigen der größten Unternehmen am weltweiten Logistikmarkt die Marge bereits bei gerade einmal 1% liegt, wird sich der Schwerpunkt wahrscheinlich in Richtung Kundenservice verlagern. Dabei gehen wir insbesondere davon aus, dass immer mehr Logistikdienstleister ihren Partnern und Kunden Optimierungsleistungen anbieten werden.

Optimierung – jeder spricht davon, doch wer betreibt sie denn wirklich?

Knapp 70% der Befragten optimieren ihre Ladungen, doch nur 30% optimieren ihre Routen. Und keiner schöpft bisher das Potenzial der Lageroptimierung voll aus. Eine derartige, bruchstückhafte Optimierung wird – im Gegensatz zu einer ganzheitlichen Planung und Optimierung – die Versprechungen, mit denen Optimierung angepriesen wird, kaum halten können. Eine Optimierung der Ladungen ohne eine Optimierung der Routen wird wahrscheinlich zu hartnäckig hohen Kraftstoffkosten und vielen verspäteten Lieferungen führen.

Die derzeitigen Planungs- und Optimierungssysteme erfüllen die Anforderungen nicht

Das allgegenwärtige Transportmanagementsystem (TMS) erfüllt die Erwartungen, übertrifft sie aber nie. Nur 15% der Befragten sind mit ihrem TMS zufrieden und mehr als 60% gaben an, dass ihr TMS das Unternehmen bei der Realisierung der kurzfristigen Ziele besser unterstützen könnte. Nur 15% der Befragten sind mit ihren vorhandenen Logistikplanungs- und optimierungslösungen zufrieden, meinen aber, dass echte Optimierung in der Straßenlogistik erst noch Wirkung zeigen müsse.

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