Der Hyperloop – das Transportsystem der Zukunft

Steuern wir auf ein Futurama-ähnliches Zeitalter zu, in dem selbständige Roboter eine eigene Gesellschaft bilden, Fahrzeuge ohne Räder auskommen und Raumschiffe ein alltäglicher Anblick sind?

Klingt möglich angesichts des Hypes um den Hyperloop. Als Elon Musk erstmals sein Konzept für ein Hochgeschwindigkeitstransportsystem vorstellte, mit dem die Fahrt zwischen San Francisco und Los Angeles 30 Minuten (bei einer Reisegeschwindigkeit von knapp 1.200 km/h) dauern würde, wurde das mit viel Kritik (und Humor) aufgenommen.

Laut Musk wäre der Hyperloop im Idealfall:

  • sicherer
  • schneller
  • kostengünstig
  • wetterunabhängig
  • solarbetrieben
  • erdbebensicher
  • keine Belästigung für die Anwohner der Trasse

Bis dato existiert der Hyperloop nur als Skizze auf einer Serviette, doch wenn Musk ihn realisieren könnte, welche Konsequenzen hätte das für den Hochgeschwindigkeitsschienenverkehr?

Zunächst einmal wird es beim Hyperloop keine Planer geben. Denn was sollte man da planen? Die Trasse ist fix, es gibt keine Störungen, es müssen keine komplizierten Fahrpläne erstellt werden, die Personalplanung entfällt (abgesehen vom Personal an den Haltestellen) und die Wartung (sofern überhaupt erforderlich) beschränkt sich auf ein Mindestmaß. Als einzige nichtplanbare Störung bliebe ab und an ein Erdbeben, aber auch dafür hat Musk eine Lösung.

Die Planer im Hochgeschwindigkeitsschienenverkehr hingegen haben alle Hände voll zu tun: Sie müssen Fahrpläne erstellen, auf Störungen reagieren sowie die Wartungs- und Personaleinsatzpläne optimieren. Die meisten Hochgeschwindigkeitsverkehrsunternehmen tun sich schwer, eine hohe Pünktlichkeitsquote zu halten, und es vergeht kein Tag, an dem es nicht zu Planänderungen kommt. Und was hat das mit Quintiq zu tun?

Anders als beim Hyperloop können Sie bei Ihrem Transportsystem sicher sein, dass es ein Mensch und nicht nur Luftdruck steuert.

Dennoch gebührt Elon Musk meine Anerkennung für diese großartige und innovative Idee für ein nachhaltiges Transportsystem. Ich zumindest hoffe, dass wir irgendwann in naher Zukunft durch auf Stahlbetonstützen liegende Fahrröhren aus Stahl sausen werden (auch wenn Musk seine Aufmerksamkeit bereits einer neuen Sache, nämlich dem James Bond-U-Boot, widmet).

Denken Sie, dass der Hyperloop den enormen Sprung in die Realität schaffen kann? Verfassen Sie einfach nachstehend einen Kommentar oder schreiben Sie einen Tweet (@Quintiq).

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