Warum die Mitarbeiter von Quintiq ihre Arbeitszeit dem Welternährungsprogramm (WFP) spenden

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Erwartungsgemäß wird ein CEO bei der Ankündigung einer Initiative der unternehmerischen Verantwortung Folgendes sagen:

Für mich als CEO von Quintiq ist die WFP-Partnerschaft eine große Ehre. Quintiqs Ziel ist es, mit der von uns entwickelten Technologie das Leben der Menschen zu verbessern, doch nur selten erhalten wir die Möglichkeit, dies auf so sinnvolle Weise zu tun. Daher ist das für Quintiq mehr als nur eine weitere Initiative der unternehmerischen Verantwortung. Hier geht es darum, die bedürftigsten Menschen der Welt mit Nahrung zu versorgen, d. h. das wichtigste Grundbedürfnis überhaupt zu befriedigen.

Absolut richtig.

Und natürlich ist da noch die Supply-Chain-Herausforderung des WFP, die direkt Quintiqs Begeisterung für das Lösen von Planungsherausforderungen anspricht. Als uns die Logistiker von WFP ihre Supply-Chain in ihrer ganzen Dimension und Komplexität erklärten, wusste ich, dass wir Partner werden würden. Stellen Sie sich einmal vor, dass WFP jährlich im Schnitt 80 Millionen Menschen in 82 Ländern mit 3,2 Mio. Tonnen Ernährungshilfe unterstützt. Dazu unterhält WFP durchschnittlich 70 Flugzeuge, 20 Schiffe und 5.000 Lkw. Genau in diesem Punkt werden Quintiq und WFP zusammenarbeiten und dabei neue Technologien einsetzen, um die bestmöglichen Beschaffungsstrategien und globalen Liefernetzwerke zu entwickeln.

Ebenfalls absolut richtig.

Zweifelsohne ist WFP eine fantastische Organisation, die sehr wichtige Arbeit leistet und eine Supply-Chain-Herausforderung zu lösen hat, für deren Lösung Quintiq das ideale Unternehmen ist.

Warum also nicht einen dicken Scheck ausstellen, 1.000 Benutzerlizenzen zur Verfügung stellen und es damit in dem Wissen bewenden lassen, dass Quintiq seinen Betrag geleistet hat, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen?

Warum spenden stattdessen die Mitarbeiter von Quintiq ihre wertvolle Arbeitszeit dem WFP? (Das Unternehmen Quintiq kommt für alle Kosten und Lizenzen auf; die Mitarbeiter von Quintiq spenden ihre Arbeitszeit, um die Projektstunden abzudecken.)

Die Antwort ist einfach: Gemeinschaft. Wir sind eine Gemeinschaft intelligenter und talentierter Menschen und wir möchten unsere Talente mit der Welt teilen. Wir haben als Gemeinschaft beschlossen, mehr für die Welt tun zu wollen. Und dann haben wir einen Konsens bezüglich der Partnerschaft mit WFP erreicht und wir—nicht ich, nicht die Geschäftsführung—haben uns gemeinsam dazu entschlossen WFP zu unterstützen. Um genau zu sein, stimmten überwältigende 90 Prozent der Kollegen für eine Partnerschaft mit WFP.

Die Energie, die ich bei diesem Projekt erlebe, rührt meines Erachtens zum Teil daher, dass meine Kollegen das Gefühl haben, dass das „unser Projekt”, also nicht mein Projekt und nicht das Projekt unseres Unternehmens, ist. Und die Großzügigkeit, die ich erlebe ‒ mehr als 50 Prozent der Mitarbeiter haben allein in den ersten Wochen der Spendenaktion ihre Arbeitszeit dem Projekt gespendet ‒, bestätigt das Gute, an das ich in den Menschen glaube, mit denen ich arbeite. Entsprechend diesem Gemeinschaftssinn hat jede gespendete Arbeitsstunde denselben Wert, ganz gleich, ob sie von einem Empfangsmitarbeiter oder vom CEO gespendet wurde. Das heißt, jede gespendete Arbeitsstunde wird zu einer Arbeitsstunde, die ein Consultant oder Entwickler für die Implementierung der WFP-Lösung aufwenden kann.

Ja, ich bin stolz auf unsere Partnerschaft mit WFP, die es uns ermöglicht, das Ziel der #ZeroHunger-Initiative zu unterstützen. Und ich bin gleichermaßen stolz darauf, ein Teil der Quintiq-Gemeinschaft zu sein, die das WFP-Projekt erst ermöglichte.

Erfahren Sie mehr über Quintiqs Partnerschaft mit dem WFP und verfolgen Sie hier die Projektfortschritte.

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