Wettbewerbsfähigkeit in der globalen Brauereiwirtschaft

iStock_000050073880_SmallJeder in der Brauereibranche spricht darüber. Haben auch Sie über die Auswirkungen der bevorstehenden Fusion der zwei größten Brauereien der Welt, Anheuser-Busch InBev und SABMiller, nachgedacht?

Laut Wall Street Journal soll aus dieser viertgrößten Übernahme in der Wirtschaftsgeschichte die größte Brauereigruppe der Welt, mit einem Marktanteil von knapp 30 Prozent hervorgehen.

Damit sitzt der Rest der Branche ganz schön in der Klemme. Schließlich wird mehr als nur der Preis entscheidend sein, wenn die übrigen Brauereien mit diesem Brauerei-Giganten konkurrieren wollen.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Brauereien ihre bisherigen Prozesse, Strategien und vor allem Technologieinvestitionen überdenken. Viele Brauereien haben im Laufe der Jahre in ausgeklügelte Produktionsplanungstechnologien investiert und werden auch weiterhin Optimierungstools nutzen. Dabei sollten sich die Brauereiunternehmen fragen, wie gut ihre Optimierungslösung darin ist, ihre Unternehmensziele zu erreichen und neue Leistungskennzahlen zu berücksichtigen. Außerdem sollten sie sich fragen ‒ und diese Frage ist besonders wichtig ‒, ob ihre Optimierungstechnologie auch wirklich optimiert?

Für alle, die ihre Zweifel haben, finden Sie hier eine Übersicht der ausschlaggebenden Kriterien für eine Optimierungslösung.

100%-ige Passgenauigkeit

Hüten Sie sich vor jenen, die behaupten, dass eine zu 80% passende Technologie ausreichend ist. Denn das ist sie nicht, zumindest nicht, wenn es um Optimierung geht.

Viele Brauereien arbeiten mit einem Optimierungstool, das im Rahmen eines Softwaregesamtpakets mitgeliefert wurde. Ein solches Tool ist rudimentär und unflexibel, doch die Kunden verwenden es dennoch, weil es von einem renommierten Anbieter kommt, dessen Kernkompetenz allerdings von einer ganz anderen Art Lösung herrührt. Das Paketpreisangebot mag zu attraktiv erscheinen, als dass man es ablehnen könnte. Aber hier spart man am falschen Ende.

Verwendet die Brauerei eine Software, die nicht zu 100% passgenau ist, kostet das letzten Endes wesentlich mehr als bei der ursprünglichen Investition eingespart wurde.

Daten sind ohne schnelle Reaktionsfähigkeit sinnlos

Um heute eine führende Position in der globalen Brauereiwirtschaft einzunehmen, müssen Brauereien ihre Geschäftsprozesse mithilfe von Big Data und den damit einhergehenden Variablen optimieren. Doch selbst eine Prozessoptimierung auf der Grundlage von Big Data reicht nicht aus. Auch Schnelligkeit ist gefragt. Die Brauereien müssen in Echtzeit auf unvermeidliche Störungen reagieren können, die selbst die besten Pläne zunichtemachen.

Der Unternehmer Guy Kawasaki geht sogar so weit zu behaupten: „Wie schnell man sich bewegt ist wichtiger als wo man sich bewegt.” Daten und Informationen bringen Sie im Gegensatz zu Big Calculations und Schnelligkeit dem Ziel kaum näher. Der Weg hin zu Echtzeit-Optimierung wird in hohem Maße von Big Data bestimmt, jedoch sind es die Big Calculations, die halten was Big Data eigentlich verspricht.

In Zukunft wird sich echte Optimierung als alles entscheidender Wettbewerbsfaktor für Brauereiunternehmen erweisen. Die Frage ist nur: Werden sie das rechtzeitig erkennen?

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