Wo bleibt das Fleisch?

img-istock_000040412178_large1Wie aus dieser aktuellen Meldung hervorgeht ist die australische Fleischindustrie bereit, den Export anzukurbeln, da sich Großbritannien angesichts des Brexit weltweit nach anderen Partnern für den Freihandel umsieht, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Während sich also Großbritannien umsieht, bietet sich für Australien die hervorragende Möglichkeit, seine Handelsbeziehung mit Großbritannien, das mit der hohen Qualität der australischen Fleischerzeugnisse bereits vertraut ist, weiter zu verbessern.

Australien macht nur einen kleinen Teil des weltweiten Fleischmarktes aus; die wichtigsten Exportmärkte sind Japan, die Vereinigten Staaten, Südkorea und natürlich China. China ist mit einem Jahresvolumen von 400 Millionen AUD ohnehin bereits der größte Absatzmarkt der australischen Fleischindustrie. Die Zahl der Fleischverarbeitungsunternehmen, die gekühlte oder tiefgekühlte, vakuumverpackte Rindfleischstücke nach China exportieren dürfen, wird sich jedoch mehr als verdreifachen. Zwar ist der Zugang zum EU-Markt derzeit begrenzt, dennoch besteht die Möglichkeit, dass die australischen Fleischexporteure wirklich davon profitieren können. Die EU importiert 11% des australischen Rindfleisches, was 2,9 Milliarden AUD entspricht, wobei Brasilien mit 32% der größte Lieferant ist.

Knappe Produktmargen und externe Störfaktoren, wie z. B. der Zyklon Debbie und die damit verbundenen Regenfälle, die sich nachteilig auf die Viehwirtschaft auswirken, setzen Fleischwarenhersteller unter enormen Druck. Außerdem führt der jüngste Gammelfleischskandal in Brasilien aufgrund der plötzlichen Angebotsknappheit zu steigenden Fleischpreisen.

Die Frage lautet also: Ist die australische Fleischindustrie bereit, sich derartigen Herausforderungen auf der Angebotsseite zu stellen? Was tun die Fleischwarenhersteller und Fleischverarbeiter, um in Führung zu bleiben? Was verhindert im Grunde eine effiziente Planung für den Binnen- und den Exportmarkt? Sicher gibt es da draußen jemanden, der weiß, dass es immer eine Differenz zwischen den prognostizierten und den tatsächlichen Mengen geben wird. Die eigentliche Frage, die wir uns stellen müssen, lautet, wie wir die Verwendung des Fleisches so optimieren können, dass wir die Nachfrage decken können.

Die Fleischindustrie ist komplex und voller Herausforderungen, darunter

  1. Abstimmung der Nachfrage nach bestimmten Fleischpartien mit dem Angebot sowie Geringhalten der Abfälle
  2. Überwachung der SKUs
  3. Auftragserfüllungsquoten von den Fleischwarenherstellern bis zu den Händlern
  4. Geringe Haltbarkeitsdauer
  5. Komplexe innerbetriebliche Logistik

Vielleicht liegt die einfachste Lösung in einer bereichsübergreifenden Transparenz und einer intelligenteren Planung. Gefragt sind also Transparenz, Planung und eine gewisse Agilität, um die eigene Spitzenposition im Wettbewerb weiter zu festigen, sowie Flexibilität und Innovation beim Management der verschiedenen Abschnitte der Supply-Chain. Durch die damit verbundene höhere Transparenz über die gesamte Supply-Chain werden die Planung verbessert und Ineffizienzen vermieden.

Bei Quintiq verstehen wir die Supply-Chain-Herausforderungen über alle Planungshorizonte hinweg und nutzen unsere 20 Jahre Erfahrung effektiv dazu, diese Herausforderungen zu meistern, globalen Unternehmen einen Nutzen zu bieten und die Fleischindustrie bei ihrem Wandel zu unterstützen.

Ist Ihr Fleischverarbeitungsunternehmen vollständig in die Wertschöpfungskette für Fleisch eingebunden und bereit, die weltweite Nachfrage „Wo bleibt das Fleisch?” zu beantworten?

Komplexe Herausforderungen hindern Sie daran, den Goldstandard zu erreichen? Laden Sie Ihr kostenloses Exemplar unseres Leitfadens für eine optimale Planung in der fleischverarbeitenden Industrie herunter.

Dieser Blogbeitrag wurde ursprünglich auf LinkedIn veröffentlicht.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *